Game of Browsers

Der Internet Explorer (IE) von Microsoft ist nicht mehr die Nummer eins: Er hat einer Studie zufolge im April 2016 seinen Status als meistgenutzter Browser der Welt verloren. Nummer eins ist nun der Chrome von Google, wie das Marktforschungsunternehmen Net Marketshare vermeldet. Google Chrome kommt im April 2016 auf einen Marktanteil von 41,66 Prozent, während der Internet Explorer von Microsoft nur noch von 41,35 Prozent genutzt wird. Firefox kommt laut dieser Statistik auf 9,76 Prozent, der Safari auf 4,91 Prozent und Opera auf 1,89 Prozent. Im März 2016 war das Ergebnis noch zu Ungunsten des Chrome ausgefallen als dieser bei 39,09 Prozent und der Internet Explorer bei 43,4 Prozent hielten.

Der Internet Explorer von Microsoft hatte die Nummer eins Position als meistgenutzter Internetbrowser seit Mai 1999 inne, als er das Konkurrenzprodukt der damaligen Netscape Communications Corp, in dieser Position abgelöst hatte. Aus Mangel an anderen Alternativen war das Ergebnis damals zweigeteilt ausgegangen mit 59 Prozent für den Internet Explorer und 41 Prozent für den Netscape Navigator (Quelle: Zona-Research 1999).

Heute beklagt Microsoft die Methoden der Berechnung und das Einfliessen von Smartphones und Tablets in die Zahlen und den damit stärker gewichteten Privatbereich (Google ist weltweit das meistbenutzte Betriebssystem für Mobilgeräte, mit 49,3 Prozent, gefolgt von Safari (iPhone- und iPad) und gerade einmal 3,83 Prozent für den Internet Explorer). Der Microsoft Internet Explorer ist hingegen im professionellen Bereich und für viele Business Applikationen nach wie vor der Haupt-Zugang zum Web und zu vielen geschäftlichen Anwendungen.

Vielfalt an Browsern, Add Ons und Plug ins

Internet Browser sind heute für viele betriebliche Prozesse Benutzeroberfläche und wichtiges Business Tool zugleich. Da immer mehr Anwendungen besonders auch solche mit hoher Komplexität und vielen Schnittstellen zu anderen Unternehmenssystemen ausschließlich über Internet-Browser genutzt werden, werden Firefox, Chrome, Safari, Internet Explorer und Co. für Unternehmen selbst zu strategischen Anwendungen.

Und, so Andreas Hessler, Sales Director Germany der Oodrive Gruppe: „Viele dieser betrieblichen Web-Applikationen sind so genannte Legacy-Systeme mit hoher strategischer Bedeutung und oft wenig Dokumentation. Diese verursachen ständige Weiterentwicklungs-, Betriebs- und Wartungskosten. Die IT versucht solche Applikationen mit „Re-Engineering“-Projekten laufend fit für die Zukunft zu machen und ein browser-basiertes Client-Server-System mit modernem Frontend zu schaffen, auf das über einen gängigen Browser zugegriffen wird“

Die Browser-basierten Anwendungen im Unternehmen benötigen jedoch meist unterschiedliche Browser-Versionen, Updates oder Java-Versionen zum Beispiel Internet Explorer 6 mit Java 5 und Update 22 während andere Firefox 31 und Java 8 (Update 25) oder Chrome 35 Java 8 mit Update 25 arbeiten. Durch diverse Release-Stände von Add-Ons und Plug-Ins, viele Sicherheits-Updates z.B. für den Shockwave Flash Player und unterschiedliche Java-Versionen, Java-Plattformen, JDKs (Java Development Kit) JREs (Java Runtime Environment) ergibt sich eine große Zahl unterschiedlicher Versionsvarianten.

Eine Strategie hilft

Das Entwickeln einer unternehmensweiten Browser-Strategie steht heute ganz oben auf der „ToDo“-Liste vieler IT-Abteilungen. Das „Smart Browser-Konzept“ von Oodrive erlaubt es, die für die unterschiedlichen Anwendungen erforderlichen Konfigurationen der Browser und der entsprechenden Add-Ons und Plug-Ins über eine zentrale Verwaltungsplattform vorzunehmen. Die IT-Abteilung kann mit dem Oodrive Smart-Browser die im Unternehmen eingesetzte, Browser-basierte, Software auch mit einer neuen Browser-Version jederzeit reibungslos und sicher ablaufen lassen.

Beim Smart Browser wird zwischen Internet und Browser am Anwenderarbeitsplatz eine Virtualisierungsebene eingeschoben, die aus einer zentralen Management Plattform und einem Smart Browser-Agenten am Arbeitsplatz besteht. Über die Anwenderauthentifizierung greift der lokal am Anwenderarbeitsplatz installierte Agent auf die Plattform zu und erhält die entsprechenden Browser-Varianten zur Verfügung gestellt. Der Endanwender arbeitet wie bisher auf der für ihn gewohnten Browser Benutzeroberfläche mit dem für ihn gewohnten Standard-Browser (Firefox, Internet Explorer,Google Chrome, Safari). Alle Einstellungen, Änderungen und Updates laufen für den Endanwender völlig transparent ab, er kann sich also voll und ganz auf seine Arbeit konzentrieren.

Andreas Hessler weiter:„Der Endanwender muss sich mit dem Smart Browser keine Gedanken mehr über Security-Policies und Compliance-Anforderungen machen, denn diese werden im Rahmen der Implementierung von SmartBrowser entsprechend berücksichtigt. Sicherheitslücken spielen keine Rolle mehr, denn sie werden automatisch durch Einspielen der entsprechenden Updates und Patches in die Managementkonsole geschlossen.“