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Die Cyber-Lücken der USA kommen weltweit zum Tragen

Das die USA, was die IT Skills ihrer Militärs oder Strafverfolgungsbehörden angeht, weltweit vorne ist, gilt als unbestritten. Doch können auch private Unternehmen, (halb) öffentliche Personen wie Politiker oder gar echte, Privat-Personen von den Cyber Verteidigungstechnologien der verschiedenen US-Bundesbehörden und der US Army profitieren und auf Hilfe bei drohenden Cyber Bedrohungen hoffen?

Nimmt man die Nachrichten der letzten Monate aus dem Land von Silicon Valley und Co. zum Anlass können die US amerikanischen Fähigkeiten, die Daten-Würde von Privatleuten sicher zu stellen eher bezweifelt werden: Die Schlagzeilen dazu waren in den letzten Jahren eher beunruhigend: Sie lauteten etwa wie folgt: Hacker erbeuten bei der J.P. Morgan Chase Bank Informationen von 76 Millionen Haushalten [New York Times, 2. Oktober 2014] oder „EBay wurde gehackt und 150 Millionen Passwörter verloren“ [Security Current, 22. Mai 2014] und auch die US amerikanische Target Group wurde gehackt worauf 40 Millionen Kunden Kreditkartennummern verloren gingen [CNN, 19. Dezember 2013]

Datenschutz war im Wahlkampf „spielentscheidend“

Und dann der US Wahlkampf: Bevor letztendlich feststeht, ob die Präsidentschaftswahl  regional wiederholt oder neu ausgezählt wird oder es Neuwahlen wegen „Auszählungsfehlern“ gibt (auch hier handelt es sich um nichts weiter als US immanente Probleme mit Datenverabeitung, Speicherung und deren Schutz) war die gesamte US Wahl und ihre Ergebnisse voll Fehler im amerikanischen Datenschutz. Dies könnte sie letztendlich gar zu Ungunsten von Hillary Clinton entschieden haben: Clinton stellte, so das FBI, für US-Geheimnisse eine Gefahr dar, indem sie ein ungesichertes E-Mail-System verwendete, um verschlüsselte E-Mails zu senden und zu empfangen [Fortune, 11. März 2015]. Sie verwendete ihren Blackberry auf „feindlichem“ Territorium und legte dadurch ihre Kommunikation mit Präsident Obama offen [CNN, 5. Juli 2016]. Auch das die Kandidatin dann, mit ihren Mitarbeitern 33.000 E-Mails zu zerstören versucht hatte, hat das Missfallen des FBI noch mehr erregt. Dass ihr das dann politisch schadete ist verständlich.

Professionell ist laut Security-Forscher Kevin Beaumont aber auch die Trump-Organisation keineswegs. Bei ihr laufen eine Reihe von E-Mail-Server, welche „schrecklich veraltet“ sind und seit einger Zeit keine Sicherheitspatches erhalten haben bzw. keine mehr erhalten können. Trumps Unternehmen würden demnach E-Mail-Systeme mit einem veralteten Windows Server 2003 und Internet Information Server 6 verwenden, die beide nicht in mehr  unterstützt wurden um mit geeigneten Patches Hacker daran zu hindern, Sicherheitslücken auszunutzen.

Datenschutz wird in USA auch weiter klein geschrieben werden

Ob sich die US Sicherheitsmissere mit einem, laut Trumps eigenen Aussagen „Feind des Silicon Valley und der amerikanischen Tech Industrie“ verbessert sei einmal dahingestellt. Der -Stand heute- designierte Präsident der USA- fordert vehement Hemmnisse für die digitale Wirtschaft. Trump hatte unter anderem wiederholt die Tech-Giganten aufgerufen, die Produktion ihrer Hard und Software im Ausland zu unterlassen und „Heim“ zu holen. Nach dem Motto Ohio statt Bangalore, Kansas statt Shanghai.

Schon als sich Silicon Valley während der letzten 8 Obama-Jahre zum wirtschaftlichen und sozialen Motor des digitalen Jahrhunderts nicht nur in den Staaten aufgeschwungen hatte wurde in den USA, besonders bei Smartphones oder sozialen Netzwerken das Thema Datenschutz für die Kunden und User entweder bewusst vernachlässigt, persönliche Daten als Marketing Instrument missbraucht oder Daten freiwillig an öffentliche Behörden zur Nutzung abgegeben.

Das die Branche nun, da sie mit Ihren Daten, Algorithmen und künstlicher Intelligenz eine noch Daten-Unsichere Welt geschaffen hat nach der Wahl eines ihr vermeintlich ungnädigen Präsidenten nun gerade den teuren Datenschutz oder die -vermeintlich unproduktive- Daten Re-Privatisierung fördern wird steht sicher nicht zu erwarten.

Europa du hast es besser

Gut haben es da europäische Unternehmen, die auf Anbieter des alten Kontinents setzen können, so Andreas Hessler, Geschäftsführer von Oodrive Deutschland: Hier haben, gesetzliche und soziale Bestimmungen für Cloud und On-Premise Software und Sozialen Medien den Schutz privater Daten schon immer auf die Fahne und ins Gesetzbuch geschrieben: Bei den sicheren Lösungen von Oodrive etwa können Unternehmen darauf vertrauen, dass ihre Daten und die ihrer Kunden Europa zu keinem Zeitpunkt verlassen, weder beim Transfer, noch beim Hosting und dass die Innovationen von Oodrive den Zugriff der User und Mitarbeiter etwa über die Browser Lösungen „Virtual Browser“ und SmartBrowser vor Sicherheitslücken aus dem www und mobile schützen.